Erfahrungsberichte - HorseHumanTraining

Horse Human Training
Ganzheitliche Beratung, Coaching und Training für Pferd und Mensch
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Erfahrungsberichte

Wer sind wir?
 
Mein Name ist Méli und ich habe seit ich 7 Jahre alt bin mit Pferden zu tun. Ich durfte viele verschiedene Pferde kennenlernen.  Die Mutter von Braxi war mein Pferd und ich wollte unbedingt ein Fohlen von ihr. Den ganzen Prozess der Trächtigkeit mitzuerleben war einfach wunderbar. Ich habe ihn nach der Fohlenweide direkt zu mir geholt, ohne dass ich ihn in den Beritt gab. Ich wollte mein Pferd selber ausbilden und seine Entwicklung nah miterleben und auch weil ich keinem Bereiter vertraute mit dem ich sprach. Das konnte ich bis zu einem Punkt auch gut selber machen. Wir haben zusammen ein wunderbares Band entwickelt, welches mir immer wieder aufzeigt, dass er das richtige Pferd für mich ist.
 
 

Was war unser Problem?
 
Als Braxi 4,5 Jahre war wechselten wir den Stall. Kurz davor wurde er Kastriert. Beim Stallwechsel habe ich Karin kennenglernt. Durch Ihre Erfahrung und Ihr grosses Einfühlvermögen lernte ich mein Pferd besser zu verstehen.
 
Mein Problem war das ich Braxi nicht immer vertraute. Ich konnte meinem Pferd nicht Nein sagen. Denn Nein sagen hätte eine Reaktion seinerseits bedeutet und ich wusste nicht ob ich mit dieser Reaktion umgehen konnte, weil er immer sehr stark und hengstig reagierte. Wir hatten zusammen einen schweren Unfall und das Vertrauen war gegenseitig nicht mehr spürbar. Er zeigte es mir sehr strikt, dass es so nicht mehr weiter geht. Ich war nicht mehr seine Leitperson.  Ich hatte auch Angst vor ihm, eine Angst die mich teilweise fast lähmte, ich aber nie offen zugegeben hätte. Ich wusste mir nicht zu helfen und habe vieles durchgehen lassen. Einfach in der Hoffnung, dass er sich dadurch beruhigt und es besser wird. Es gab auch Unarten welche ich mir gar nicht bewusst war und diese auch nicht als Unart auffasste. Es war einfach so. Ich hatte oft Angst vor meinem Pferd und habe viele Situationen die mir Angst machten einfach vermieden. So auch das Reiten und weiter ausbilden meines Pferdes. Ich denke ich hatte für einen Moment mich und mein Pferd aufgegeben. Wir mussten auf eine Linie kommen und ich musste mein Pferd wieder verstehen und vertrauen lernen. Er war ein junges Pferd mit viel Energie und brauchte klare Grenzen, welche ich Ihm aber nicht gab. Dadurch, dass ich ihm nicht die nötige Sicherheit geben konnte übernahm er die Rolle des Leitpferdes. Was dabei immer mal zu heiklen und gefährlichen Situationen führte. Ich traute mich auch nicht mehr mein Pferd zu reiten. Nicht mal im Schutz der Reithalle. Es passte einfach alles nicht mehr zwischen uns.
 
 

Was hat sich durchs Training verändert?
 
Im Jahr 2014 durfte ich das erste Mal mit Karin und Braxi eine Trainingseinheit haben. Es war sehr intensiv, weil ich merkte, dass ich an mir arbeiten muss um mein Pferd zu verstehen und zu leiten. Dies wollte ich aber anfangs nicht so wahrhaben. Es war für mich nicht real. Ich musste einige Male mit mir selber kämpfen und mir selber immer wieder sagen, dass es der richtige Weg ist. Durch die intensiven Trainingseinheiten habe ich immer mehr Vertrauen zu meinem Pferd gefasst. Ich konnte mich öffnen und dadurch auch mein Vertrauen in mich selber stärken. Braxi und ich sind wieder immer mehr ein Team geworden. Ich wurde meiner Energie bewusster und lernte wie ich mein Pferd mit der Körpersprache leiten und lenken kann. Durch das Verständnis der Körpersprache ist es für mich selbstverständlich geworden mit meinem Pferd zu kommunizieren, aber auf eine Art wie er mich versteht. Es ist so schön mitzuerleben, wen ich in den Stall komme und ihn lesen kann wie es ihm geht. Mittlerweile darf ich sagen, dass ich daran glaube, dass wir fast jede Situation meistern können. Es ist auch so, dass ich mich endlich traue mein Pferd zu reiten und wir mittlerweile auch zusammen entspannt ausreiten können.
 
 

Wo stehen wir heute?
 
Heute kann darf ich sagen das ich meinem Pferd vertraue. Das ich in Situationen in denen ich vor einem Jahr noch abgestiegen und umgekehrt wäre, heute dabeibleibe und weiss, dass er auf mich aufpasst. Wir sind noch lange nicht am Ende unsere Reise angekommen. Aber wir sind auf dem richtigen Weg.
 
Was mich so fasziniert ist, dass Karins Training nicht rein Pferde bezogen ist, sondern sie uns als Team sieht und genau an dem Zusammenhalt arbeitet. Karin hat mir gelernt mein Pferd zu verstehen. Nicht nur Braxi musste lernen, sondern ich als Mensch musste lernen auf mein Pferd zu hören. Das finde ich immer noch ganz interessant. Für mich war und ist das wichtigste ihm zu vertrauen. Ich bin so unendlich froh, dass ich nicht mehr Angst vor meinem Pferd haben muss. Endlich ist unsere Beziehung so, wie ich es mir immer erträumt hatte.
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